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VPE-isolierte Hochspannungskabel werden seit 1971 in größerem Maße verwendet. Inzwischen sind auch 500 kV Kabel erfolgreich gefertigt, geprüft und in Betrieb genommen worden. Damit wurde dem Trend Rechnung getragen, dass für Hochspannungen weltweit überwiegend VPE-isolierte Kabel, eingesetzt werden.
Die Isolierung eines VPE-Kabels besteht aus einem einschichtigen homogenen Dielektrikum aus vernetztem Polyethylen (VPE). Ausgangsmaterial ist Polyethylen (PE), ein Kohlenwasserstoff mit kettenförmigen Molekülen, der infolge seines nicht polaren Aufbaus ausgezeichnete dielektrische Eigenschaften besitzt und nach dem Extrudieren vernetzt wird
Die Weiterentwicklung vom thermoplastischen Polyethylen zum thermoelastischen VPE durch einen Vernetzungsprozeß führte zur stärkeren Anwendung des VPE. Bei nahezu gleichbleibenden elektrischen und dielektrischen Eigenschaften bedeutet die höhere Wärmebeständigkeit auch eine höhere zulässige Belastbarkeit im Dauerbetrieb und im Kurzschlussfall.
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