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Der Konzern arbeitet gemeinsam mit seinen Kunden, um Lösungen auf den Markt zu bringen, die die Sicherheit von Mensch und Maschine erhöhen, die Natur und die Meeresfauna und -flora erhalten und die Nutzung von sauberer und erneuerbarer Energie fördern. 
Ökodesign und Ökoproduktion
Nexans unternimmt größtmögliche Anstrengungen, um Produkte zu entwickeln, die den Anforderungen der Kunden Rechnung tragen und zugleich die Umwelt über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg so wenig wie möglich belasten. Dies umfasst den Verzicht auf Bleistabilisatoren in PVC-Ummantelungen, auf Halogene und Lösemittel, den Einsatz von umweltverträglichen Materialien und Materialien, die sich leichter recyceln lassen, sowie die Entwicklung von Systemen, die eine einfache Demontage von Kabelkomponenten ermöglichen und somit die Verwertung von Altprodukten vereinfachen.
Gründliche Forschung soll die Beständigkeit und Widerstandsfähigkeit von Nexans-Produkten unter schwierigen Bedingungen, wie z. B. große Tiefen, Hochdruck, extreme klimatische Bedingungen, Korrosion, Feuer, sicherstellen.
Damit Ingenieure die besten verfügbaren Produktionstechniken ermitteln können, verwenden die Produktentwickler von Nexans die Software EIME (Environmental Information & Management Explorer), um die Umweltmerkmale der verschiedenen Optionen vergleichen zu können. Die Lieferanten sind an diesem Auswahlprozess beteiligt. Darüber hinaus entwickelt Nexans sauberere Fertigungsprozesse, bei denen weniger Energie und Rohstoffe verbraucht werden. Die Qualitätskontrolle wird derzeit verbessert, um zu kurze Längen und Produktionsausschuss zu reduzieren. Auch Verpackungs- und – im größeren Maßstab – Logistikoptionen werden optimiert.
Striktes Umweltmanagement
Die Umwelt- und Sicherheitspolitik von Nexans ist in einer Risk Management Charter dargelegt und beinhaltet eine gründliche Analyse der auf die Nexans-Produkte und -Fertigungsprozesse bezogenen Risiken, ein kontinuierliches Verbesserungsprogramm sowie ein Mitarbeiterschulungsprogramm über ideale Umweltverfahren.
Das Umweltmanagement obliegt der Verantwortung des Industrial Management Department, das direkt dem Strategic Operations Department unterstellt ist.
Das Environment Committee besteht aus Vertretern der Abteilungen Strategic Operations, Industrial Management, Technical, Purchasing, Legal, Risk Management, Human Resources und Communications.
In einem Umwelthandbuch des Konzerns werden alle Ziele, Verfahren und Instrumente beschrieben, die an den Standorten verfügbar sind. Auf einer separaten Intranet-Site sind die vorhandenen Informationen zusammengestellt. So können die Standorte nach Themen sortierte Best Practices austauschen.
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ERNEUERBARE ENERGIEN: IN ALLEN BEREICHEN AKTIV
Niederspannungskabel für Turbinen und Hochspannungs-Unterseekabel stellen die Stromversorgung von Offshore-Feldern sicher. Nexans fertigt alle Kabel, die für die Entwicklung des Windenergiemarkts, wo die installierte Kapazität jährlich um 30 % steigt, erforderlich sind.
2007 hat der Konzern sein Angebot im Bereich Solarenergie ausgebaut. Diese Branche soll bis 2010 um 30 % wachsen. Die Nexans-Kabel für Photovoltaikausstattung halten auch extremen Temperaturbedingungen stand.
Der Konzern liefert darüber hinaus Kabel für Biomassekraftwerke. Das größte Kraftwerk dieser Art befindet sich in Schottland. Das Werk kann 480.000 Tonnen Abfallholz in 44 MW Energie umwandeln.
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Regelmäßige Prüfungen und EHP-Label
Das freiwillige interne Umweltmanagement-System des Konzerns besteht seit mehreren Jahren. Nach diesem System werden zwölf Umweltaspekte anhand eines detaillierten Fragebogens, der an alle Produktionsstätten des Konzerns gesendet wird, geprüft. Nach dem Audit können die Werke mit dem EHP-Label (Environement Hautement Protégé or Highly Protected Environment) von Nexans ausgezeichnet werden.
Bis Ende 2007 haben fast alle Nexans-Standorte wieder an diesem laufenden Verbesserungsprogramm teilgenommen. 50 davon waren bereits mit dem internen EHP-Label ausgezeichnet worden, das speziell auf die Risiken, die sich aus den Aktivitäten des Konzerns ergeben, zugeschnittnen ist. Sechzehn Standorte qualifizierten sich 2007 für dieses Label, 37 Standorte hatten die ISO 14001-Zertifizierung bereits erhalten.
Nexans initiierte darüber hinaus ein Programm zur Analyse historischer Bodenstudien und legte eine Methode zur Ermittlung der Treibhausgasemissionen fest, die 2008 an drei Standorten getestet wird.

Investitionen in Höhe von 4,49 Millionen Euro
Die Umweltprioritäten von Nexans umfassen Bodenschutz, Wasserwirtschaft und die Behandlung gefährlicher Flüssigkeiten, den Verzicht auf PCB-Transformatoren, die Ersetzung von Boilern zur Ölverbrennung und alten Heizsystemen durch umweltverträglichere Gasboiler und Systeme, die weniger Energie verbrauchen, sowie die Behandlung von Gasemissionen und Luftverbesserung. Der Konzern setzt sich besonders dafür ein, unterirdische, einwandige Lagerbehälter schrittweise zu entfernen. Verbesserungsmaßnahmen werden auch bei der Lagerung von Flüssigkeiten, Feuerlöschwasser und Abwasser realisiert.
2007 wurden an vielen Standorten, darunter Halden (Norwegen), Fumay (Frankreich), Chester (USA) und Montréal (Kanada), Investitionen in die Abwasserbehandlung getätigt. Investitionen für die Ersetzung von Heizeinheiten und für Energieeinsparungen wurden in Chauny (Frankreich), Mönchengladbach und Milton (USA) realisiert.
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MIT LUFT GEFÜLLTE KABEL - DIE LEICHTE LÖSUNG
Mithilfe eines neuen Verfahrens, das die Einblasung von Luft während des Extrudierverfahrens beinhaltet, kann das Gewicht von Kabeln um bis zu 10 % reduziert werden – bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Leistungsniveaus. Die Gewichtseinsparung kann bei einem 1 km langen 3G1.5-Kabel bis zu 6 kg betragen, wodurch das Gesamtgewicht von 107 kg auf 101 kg reduziert wird.
EINE UMWELTFREUNDLICHE LÖSUNG
Hamilton Island – in der Nähe des Great Barrier Reef in Australien gelegen – wird durch ein 22-kV-XLPE-Unterwasserkabel mit Strom versorgt. Durch den Verzicht auf laute und umweltschädliche Dieselgeneratoren trägt diese Lösung dazu bei, dass die großartige Landschaft der Insel erhalten bleibt. Die Lösung ist kosteneffizienter als ein Kraftwerk und hat keinerlei Auswirkungen auf die Unterwasserflora und -fauna.
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Ein Pionier in Sachen Recycling
Der Konzern ist bestrebt, seinen Produktionsabfall zu recyceln. 2007 wurden insgesamt 26.930 Tonnen Abfall recycelt, darunter 21.993 Tonnen Produktionsabfall, der aus den meisten europäischen Werken stammte, und 4.937 Tonnen Altkabel, die direkt vom Kunden gesammelt wurden. 2008 etablierte Nexans eine Kooperation zwischen seiner Tochtergesellschaft RIPS und Sita, der Tochtergesellschaft von Suez Environment, mit dem Ziel, die Recycling-Aktivitäten zu forcieren.
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KONTINUIERLICHES ANGEBOT AN RECYCELTEM KUPFER
2007 begann Nexans in seinem Werk im französischen Lens mit der kontinuierlichen Umwandlung von Kupferabfällen in Walzdraht. Der Konzern investierte 10 Millionen Euro in sein exklusives und wettbewerbsfähiges Verfahren, das das Recycling von 50.000 Tonnen Kupfer ermöglichen und einen Teil der eigenen Versorgung sicherstellen soll. Insgesamt wurden im Jahr 2007 23.000 Tonnen Walzdraht hergestellt.
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NB : Wichtige Umweltdaten finden Sie auf Seite 60 unseres Activity Reports.
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