Bauproduktenverordnung

Die Bauproduktenverordnung Nr. 305/2011 (BauPVO) soll den freien Verkehr von Bauprodukten in der EU sicherstellen und durch nationale technische Spezifikationen geschaffene Handelshemmnisse beseitigen. Dieser Zweck wird mithilfe einer „gemeinsamen Fachsprache“ erfüllt, die einheitliche Verfahren zur Leistungsbewertung von Bauprodukten im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum ermöglicht. Bei den von der Verordnung betroffenen Kabeln handelt es sich um Strom-, Steuer- und Kommunikationskabel, die in Bezug auf die Anforderungen an das Brandverhalten für die feste Installation in Bauten des Hochbaus und des Tiefbaus vorgesehen sind. Folgende Kabelmerkmale werden von der BauPVO erfasst:

  • Brandverhalten: Dies bezieht sich auf Kabel aller Typen, die in Bauwerken mit entsprechenden Anforderungen zum Brandverhalten verwendet werden, d. h. Flammenausbreitung, Wärmefreisetzung, Rauchentwicklung und Emission von sauren/korrosiven Gasen sowie Beschränkung von brennendem Abtropfen.
  • Freisetzung gefährlicher Stoffe: Dies bezieht sich auf sowohl europäische (siehe EU-REACH-Verordnung Nr. 1907/2006) als auch nationale Vorschriften zu gefährlichen Stoffen

 

Es ist zu beachten, dass sich die harmonisierte Norm für feuerbeständige Kabel zum jetzigen Zeitpunkt noch in Entwicklung befindet. Aus diesem Grund unterliegen diese Kabel noch nicht den BauPVO-Anforderungen, und ihr gesamtes Brandverhalten (Brandreaktion und Feuerbeständigkeit) wird noch anhand der aktuellen nationalen Normen bewertet.​

 

Für alle Kabel, die in der Europäischen Union für den Bauindustriemarkt in Verkehr gebracht werden, muss der Hersteller eine Leistungserklärung (Declaration of Performance, DoP) erstellen und verfügbar machen ¬ Leistungserklärungen von Nexans sind einfach über den Nexans Tracker abrufbar. 

 

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