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Mönchengladbach, 1. März 2010 – Im Geschäfts- und Privatleben ist das Internet nicht mehr wegzudenken, die Verfügbarkeit von Breitbandzugängen ist eine wichtige Standortfrage. Was jedoch die Versorgung mit Breitbandanschlüssen angeht, rangiert Deutschland unter den Industrienationen erst an Platz 15. Das wollen die Unternehmen Nexans Deutschland GmbH (Mönchengladbach), flabb-planung GmbH & Co. KG (Solingen) und PLEdoc GmbH (Essen) ändern und gründeten im Januar die Initiative FTTnet (www.ftt-net.de). Ziel ist, die Kompetenz rund um Planung, Bau und Betrieb von Breitbandnetzen zu bündeln und wirtschaftliche Lösungen für regionale Energieversorger, Stadtwerke und Kommunen zu erarbeiten. Diesen bieten glasfaserbasierte Breitbandnetze Mehrfachnutzen: Bestehende Infrastrukturen lassen sich kostengünstig um flächendeckende Breitbandnetze für TV, Internet und Telefon ergänzen und zugleich schaffen die Investoren beste Voraussetzungen für Smart Metering und Smart Grids.
Die drei Gründungsunternehmen der Initiative FTTnet bringen nicht nur die entsprechende technische Kompetenz mit, sondern sie beraten auch hinsichtlich Synergien beim Tiefbau und Netzbetrieb oder wie Unternehmen von Förderprojekten profitieren können. Denn die Bundesregierung hat eine Breitbandoffensive ins Leben gerufen und stellt Mittel für den Ausbau zur Verfügung. Gerd Filthaut vom Kabelspezialist Nexans: „Bis 2014 sollen drei Viertel der Haushalte Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde nutzen können. Dafür sind Glasfasernetze die erste Wahl.“ Aber nicht alle Unternehmen verfügen über die personellen und technischen Ressourcen, um ein entsprechendes Netz aus eigener Kraft aufzubauen. „Diesen Infrastrukturbetreibern bieten wir die Dienstleistungen, die sie benötigen“, so Filthaut. Das Angebot reicht von der Akquisition von Fördermitteln über die technische Umsetzung bis hin zur Entwicklung und Umsetzung neuer Geschäftsmodelle und Produkte.
Attraktive Geschäftsmodelle mit Wachstumspotenzial
Mittel- bis langfristig sei die Refinanzierung gesichert, weiß Filthaut, denn Nexans errichtet weltweit FTTx-Netze für Internet, Datenübertragung und Telefonie. „FTTx-Angebote sind einem geringeren Wettbewerb ausgesetzt und bieten nachhaltige Wachstumspotentiale, weil der Bedarf in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter steigen wird.“ Energieunternehmen können ihre Angebote also um Breitbandprodukte ergänzen und einen neuen Geschäftszweig erschließen. Und auch für Netzbetreiber, die selber nicht als Anbieter von Internet, Telekommunikations- und TV-Diensten auftreten möchten, sind FTTx-Netze interessant: Sie können die Infrastruktur aufbauen und das Glasfasernetz – evtl. ergänzt um aktive Komponenten – Dritten zur Verfügung stellen.
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