Nexans saniert Hochspannungsstrecke in London – erster Teil des Projekts erfolgreich abgeschlossen

Moderne Methode der Netzsanierung verringert den Tiefbauaufwand und senkt das Risiko von Netzstörungen

Hannover, 18. November 2010 – Die Nexans Deutschland GmbH (Hannover) saniert im Auftrag von UK Power Networks, die 11,5 km lange 132-kV-Strecke zwischen den Londoner Umspannwerken Twickenham und Laleham. Der Tausch der zwei papierisolierten Gasaußendruckkabel gegen neue, kunststoffisolierte Kabel soll altersbedingten Ausfällen der doppelt ausgeführten Verbindung vorbeugen und die Versorgungssicherheit in der Metropole steigern. Mit einem Wert von mehreren Millionen Euro ist dies der bisher größte Rohrkabel-Auftrag für das Werk Hannover.

Für diesen Auftrag werden sogenannte Rohrkabel mit insgesamt über 23 km Länge verwendet. Rohrkabel sind für die Sanierung innerstädtischer Strecken konzipiert, bei denen papierisolierte Gasaußendruckkabel ersetzt werden sollen. Die Rohrkabel werden in das Stahlrohr des alten Kabels eingezogen und dadurch der Aufwand für Straßenaufrisse und Erdaushub minimiert, Verkehrsstörungen werden weitgehend vermieden und die Belastung der Anlieger auf ein Mindestmaß reduziert. Die 11,5 km lange Strecke in London besteht jeweils aus über 20 Teilstücken mit 400 bis 500 m Kabellänge. Das erste der zwei Teilprojekte konnte Nexans im August nach nur vier Monaten Montagezeit fertig stellen, das zweite, dazu parallel liegende System soll im Sommerhalbjahr 2011 ausgetauscht werden.

Im Sommer dieses Jahres erneuerte Nexans Deutschland die erste Kabelstrecke zwischen Twickenham und Laleham in London. Durch den Einsatz des sogenannten Rohrkabels lassen sich Tiefbauarbeiten auf der 11,5 km langen Stecke weitgehend vermeiden und Beeinträchtigungen für den Verkehr minimieren.

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