Rekord-Mittelspannungskabel von Nexans verbinden Windpark Westerengel mit dem Stromnetz

Drei einphasige 20-kV-Aluminiumkabel mit 1.600 mm² Querschnitt ermöglichen verlustarmen Stromtransport

Hannover, 21. Oktober 2016 – Zur Netzanbindung des Thüringer Windparks Westerengel entschied sich der Husumer Windenergie-Projektierer WKN AG für drei einphasige 20-kV-Aluminiumkabel von Nexans mit einem Rekord-Leiterquerschnitt von jeweils 1.600 mm². Sie transportieren die 23 MW Leistung der sieben Windkraftanlagen vom Typ Vestas V112 verlustarm über 15 km bis zum Netzanschlusspunkt. Die im Nexans-Werk Bourg-en-Bresse (Frankreich) gefertigten Kabel haben inklusive Mantel einen Durchmesser von 71 mm und bieten dem Betreiber, der Hamburger CEE Group, maximale Wirtschaftlichkeit. Der gewaltige Kabelquerschnitt wurde nicht nur wegen der hohen Ströme von 700 A pro Kabel gewählt, sondern auch, um äußeren Wärmelasten durch andere Kabel auf dieser Trasse gerecht zu werden.

Iwer Nissen, der das Projekt Westerengel bei WKN begleitet hat, berichtet: „Wir hatten für die 15 Kilometer lange Strecke auch eine Doppeltrasse mit sechs einphasigen 630-mm²-Kabeln erwogen. Diese Lösung hätte jedoch bei ähnlichen Investitionskosten höhere Stromverluste mit sich gebracht und so den Ertrag geschmälert. Eine Hochspannungsstrecke war hier unwirtschaftlich, da sie den Bau eines neues Umspannwerks erfordert hätte.“

Nexans Power Accessories hat für dieses Projekt Warmschrumpfverbindungsmuffen, geprüft nach CENELEC HD 629.1 und spezielle, IEC-geprüfte GPH® Schraubverbinder für 1.600 mm² Aluminiumleiter bereitgestellt.

Windpark Westerengel Mit einer Leistung von 23,1 MW gehört der Windpark Westerengel zu den wenigen seiner Größenordnung, die mit 20 kV an das Stromnetz ange-bunden sind. Um den hohen Strömen und äußeren Wärmelasten gerecht zu werden, erfolgt die Netzanbindung über drei einphasige Aluminium-Kabel von Nexans mit einem Rekord-Querschnitt von 1.600 mm². (Bild: WKN AG, Husum)
Kabel für Windpark Westerengel
Mit 1.600 mm² Leiterquerschnitt sind die 20-kV-Alukabel zur Anbindung des Windparks Westerengel die stärksten, die das Nexans-Werk in Bourg-en-Bresse jemals verlassen haben – und wahrscheinlich die stärksten Mittelspannungskabel, die in ganz Europa verlegt sind. (Bild: Nexans)

 

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WKN AG projektiert, errichtet und betreibt bereits seit 1990 schlüsselfertige Windenergieparks in Deutschland. Darüber hinaus ist das Unternehmen mit Tochtergesellschaften und Joint-Ventures in zahlreichen Ländern Europas, Südafrika und den USA international vertreten. Bislang initiierte und realisierte WKN AG Projekte mit einer Gesamtleistung von rund 1.300 Megawatt. Der Hauptsitz der WKN-Unternehmensgruppe ist das Husumer „Haus der Zukunftsenergien“, das sich als innovatives Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien etabliert hat. Gut 83 Prozent der WKN-Anteile sind im Besitz der PNE WIND AG, Cuxhaven. Rund 17 Prozent werden dabei von privaten und institutionellen Anlegern im Streubesitz gehalten.

CEE Group

Die CEE Group mit Sitz in Hamburg ist eine auf Erneuerbare Energien spezialisierte Beteiligungsgesellschaft mit 1,2 Milliarden Euro Assets under Management. Es werden Eigenkapital-Investments in Energieerzeugungsprojekte primär aus den Bereichen Windenergie und Photovoltaik, sowie in entsprechende Technologieunternehmen getätigt. Mit der RWE Innogy besteht eine strategische Kooperation im Bereich Technologie-Beteiligungen in junge Unternehmen. Gesellschafter der CEE Group sind wenige, in Deutschland ansässige, institutionelle Investoren und Family Offices, die langfristiges Interesse am Markt für erneuerbare Energien haben. Die CEE Group wird von der zur Bankhaus Lampe KG gehörenden Lampe Equity Management GmbH geführt, die über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Finanzierung erneuerbarer Energien verfügt. Weitere Informationen unter:

www.cee-group.de