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Den Teufelskreis durchbrechen
Um den Betrieb von Kränen, Schaufelladern und Baggern sicherer zu machen, haben wir neue, isolierte und robustere Erdungsüberwachungsleiter in die Energieleitungen integriert. Bei Bruch des Überwachungsleiters oder des Erdungsleiters selbst schaltet sich die jeweilige Maschine ab.
Solider Kern
Aufgrund der Spannungs-, Biege-, Stoß- und Schlagbelastungen, denen sie im Minenbetrieb ausgesetzt sind, fallen Energieleitungen oft wegen Beschädigung des Erdungsüberwachungsleiters aus. Unser neues Modell beinhaltet einen zentralen Kern aus Aramidfasern mit einer Bruchfestigkeit von ca. 3900 N, der als Schutz für das flexible Kuperdrahtgeflecht, über das der 1-A-Sicherheitsstromkreis läuft, dient.
Längere Lebensdauer
Diese Lösung verlängert die Lebensdauer der Erdungsüberwachungskabel um 50% und bedeutet einen verbesserten Schutz des Energiekabels. Minenbetreiber werden diesen Sicherheitszugewinn (vollständige Erdung der Maschinen), die Verringerung der Pannenhäufigkeit, die erhöhte Lebensdauer der Kabel sowie die Reduzierung der Wartungs-, Reparatur- und Austauschkosten mit Sicherheit zu schätzen wissen.
Keine einfache Aufgabe
Nexans erhielt von der Codelco-Kupfermine Chuquicamata eine Anfrage für die Verstärkung der dort eingesetzten Erdungsüberwachungsleiter, wobei die Flexibilität nicht beeinträchtigt werden sollte. Dies war genau der Nachteil des Stahlkerns, den der Kunde selbst ins Auge gefasst hatte. Unser Vorschlag, ein extrem resistenter Faserstrang, fand Zustimmung. Daraufhin kontaktierten wir einen Aramidhersteller, und drei Wochen lang liefen erste Tests in unserem Labor in Santiago. Danach kam das NRC, das langjährige Erfahrung mit BUFLEX® für Anwendungen in Minen und im Materialtransport vorweisen kann, ins Spiel. Der so entstandene Prototyp ist derzeit beim Kunden in der Erprobung.
Weitere Anwendungen
Obwohl ursprünglich für Minen konzipiert, könnte diese Leitung überall dort eingesetzt werden, wo schweres elektrisches Equipment fernab eines Stromverteilers betrieben wird.
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