|
Nürnberg, 11. November 2008 – Speziell auf den Einsatz in der Industrieautomation oder im Fahrzeug sind die Kabel und Leitungen des Nexans-Standorts Nürnberg ausgelegt. Hier wurden beispielsweise torsionsfähige Leitungen entwickelt, denen Biege- und Drehbewegungen nichts ausmachen und die für den Einsatz in Roboterarmen prädestiniert sind. Um die Eigenschaften des Mantels sowie Isolierung und elektrische Eigenschaften vor der Markteinführung zu testen, verfügt das Werk Nürnberg über das Nexans Research Center. Dort werden die Lösungen praxisnah beansprucht: Schleppketten, Roboterarme sowie diverse Teststände simulieren die Biege-, Streck- oder Reibungsbeanspruchung während die elektrischen Kenngrößen gemessen werden. Dies liefert Aufschlüsse über das Verschleißverhalten der Kabel und hilft außerdem, Erkenntnisse für die individuelle Kundenberatung zu gewinnen.
Besondere Lösungen verlangt auch die Sensorik an heißen Maschinen oder in Fahrzeugen. Die Verwendung herkömmlicher Isoliermaterialien ist hier oft unmöglich, da sie bei Betriebstemperatur schmelzen würden oder zum Beispiel verspröden. Daher konzipierte Nexans Leitungen, mit denen sich unter anderem im Auto die Motor- und Getriebesensoren anschließen lassen. Sie bestehen aus temperaturfesten Werkstoffen, die bis zu 125, 150 oder gar 200 °C hitzefest sind und zugleich widerstandsfähig gegen Öl oder Fette und Umwelteinflüsse.
|