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Mönchengladbach, 11. Dezember 2008 – Nexans und Sumitomo Electric Industries, Ltd. (SEI) vereinbarten, künftig im Geschäftsfeld Lichtwellenleiter (LWL) zusammenzuarbeiten. Die Partnerschaft bezieht sich auf LWL- Anwendungen in der europäischen terrestrischen Telekommunikation, insbesondere die Anbindung von Haushalten: So genannte FTTH-Netzwerke (Fiber-To-The-Home) sollen die hochverfügbare und performante Übertragung von zum Beispiel Telekommunikations- und Internetdiensten oder TV- und Unterhaltungsprogrammen bis zum Konsumenten ermöglichen. FTTH-Lösungen tragen somit die LWL-Technologie, die heute schon im „Rückgrat“ unserer Telekommunikationsnetze angewendet wird, bis zum Haus(halts)anschluss und schaffen Kapazitäten für Breitbandanwendungen der Zukunft. Weitere Anwendungen für verbrauchernahe LWL-Netze (FTTx) sind ebenfalls Gegenstand der Kooperation.
Die beiden Unternehmen, die zu den Weltmarktführern der LWL-Branche zählen, beschlossen unter anderem eine Joint-Venture-Vereinbarung, nach der SEI 40 % der Anteile an der belgischen Opticable erwirbt. Das Unternehmen ist derzeit eine hundertprozentige Nexans-Tochtergesellschaft und hat sich auf die Entwicklung und Produktion von LWL-Kabeln für die Telekommunikationsbranche spezialisiert. Das Joint Venture bedarf der Zustimmung der Kartellbehörden, die Transaktion kann voraussichtlich Anfang 2009 abgeschlossen werden.
Das Joint-Venture soll dazu beitragen, gemeinsam die Stellung im wachsenden europäischen Markt für FTTH zu verbessern. Nexans Kabelfertigungskapazitäten und die Netzwerk-Kompetenz – sowohl auf technischer Seite als auch im Vertrieb – ergänzen sich hervorragend mit SEIs LWL-Produktionsmöglichkeiten und der FTTH-Technologie. Von diesen Synergien würden schlussendlich der Markt und die Verbraucher profitieren, heißt es.
Partnerschaft verleiht dem FTTH-Markt zusätzliche Impulse
„Dieses Joint Venture eröffnet uns zusammen mit den von Nexans Deutschland gefertigten aktiven Teilnehmergeräten viele neue Marktchancen. Vom Kabel über eine breite Palette von Installationszubehör bis zu den Teilnehmergeräten können wir alles aus einer Hand anbieten“, kommentiert Dr. Francis Krähenbühl, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Nexans Deutschland.
Nachdem sich der Konzern durch den Verkauf seines Produktionsbetriebs in Santander vom Telekommunikations-Kupferkabel-Geschäft getrennt habe, werde nun die Position im Wachstumssegment FTTH ausgebaut „Die Partnerschaft mit SEI stärkt unsere Position im FTTH-Markt, denn sie bringt Vorteile für Forschung, Entwicklung und Produktion mit sich. So können wir den Anforderungen der europäischen Telekommunikationsunternehmen und Infrastrukturbetreiber noch besser begegnen und ihnen optimale, durchgängige LWL-Technologien und -Lösungen bieten“, erklärt Pascal Portevin, Chief Corporate Officer für den Bereich Strategic Operations bei Nexans.
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