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Erdöl und seine Nachteile meiden
Es ist unwahrscheinlich, dass die Ölpreise in Zukunft sinken werden. Biopolymere bieten sich somit an, da sie die Abhängigkeit vom Öl reduzieren und wohl auch die Produktionskosten für Drähte und Kabel senken werden. Unser neues Patent in Bezug auf Biopolymere findet Anwendung auf Isolierungen, Ummantelungen und Füllmaterialien und erlaubt es uns, Weichmacher, Füllsubstanzen und andere Polymeren beizumischen.
Den Erwartungen in puncto Nachhaltigkeit Rechnung tragen
Unsere Kunden erwarten heute nachhaltige, umweltfreundliche Produkte. Aus diesem Grund wird im Sinne des Öko-Designs bei Nexans erforscht, wie recycelte oder kultivierte Biomaterialien in Kabeln eingesetzt werden können. Unser Patent bereitet den Weg für eine neue Generation von natürlichen Polymeren, die herkömmliche Materialien nach und nach ersetzen könnten.
Andere Materialien, gleiche Leistung
Bisher wurden Biomaterialien eher in Verpackungen eingesetzt als in Kabeln. Dies hat uns dazu veranlasst, die Leistung, die Kosten und die Produktionskapazität von nachwachsenden Materialien weltweit zu analysieren. Zeitgleich evaluierten wir Verbindungen mit guten Feuereigenschaften und setzten ihnen natürliche feuerhemmende Füllstoffe zu. Danach wurden die Materialien auf ihre Zugfestigkeit, ihre Bruchdehnung, ihre Verbrennungstemperatur, ihre maximale Wärmeabgabe und ihre Durchschlagfestigkeit untersucht. Da unsere Tests ergeben haben, dass Biomaterialien herkömmliche Kunststoffe teilweise ersetzen könnten, haben wir ein Patent für verschiedene Kabelanwendungen eingereicht.
Trumpfkarte für die Zukunft
Auch wenn wir derzeit noch keine Biokabel herstellen, bedeutet unser Patent doch eine Trumpfkarte, den wir ausspielen können, wenn die Zeit für nachwachsende Materialien als Ersatz für synthetische Polymere gekommen ist. Die Lieferanten von Rohstoffen interessieren sich schon heute zunehmend für Biomaterialien. PVC-Weichmacher auf Basis nachwachsender Materialien sind bereits auf dem Markt verfügbar, genau wie auf Basis von Rohrzucker hergestelltes Polyethylen aus Brasilien. Diese Alternativen haben eine bessere CO2-Bilanz als herkömmliche Kunststoffe, da die Photosynthese der Pflanzen in der Atmosphäre vorhandenes CO2 verbraucht.
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