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Nürnberg, 11. Juni 2004 - In der Motoren- und Antriebstechnik wird seit geraumer Zeit die Forderung nach kapazitätsarmen Leitungen laut. Namhafte Hersteller haben dafür bereits Eckwerte in ihrem Katalog oder in den technischen Spezifikationen aufgenommen.
Für den Schleppkettenbetrieb hat Nexans mit TPM einen Isolierwerkstoff entwickelt, der die Vorteile der mechanischen Beständigkeit mit hervorragenden elektrischen Werten vereint.
Diese geforderten Werte können mit herkömmlichen Isolierwerkstoffen wie PVC oder TPE nur durch die immense Anhebung der Isolierwandstärke erreicht werden.
Wesentlich besser sind Isolierwerkstoffe mit einer niedrigen Dielektrizitätskonstante ((r) wie Polyethylen (PE 2Y), Polypropylen (PP 9Y) oder das von Nexans entwickelte TPM.
Die low capacity Motoranschlussleitungen von Nexans sind, im Gegensatz zu PVC oder TPE isolierten Leitungen, frequenzunabhängig. Eine Leitung mit niedrigem Kapazitätsbelag erlaubt eine größere Einsatzlänge und hat auf der gleichen Länge weniger Übertragungsverluste.
Die TPM-Isolierung wurde bereits vom VDE und der UL-Behörde geprüft und die Normenkonformität bestätigt. Zudem hat der VDE eine Wandstärkenreduzierung zugelassen (z.B. bei 2,5 mm² mit 1kV von 0,6 mm Wand auf 0,4 mm Wand.)
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